Lehrstuhl für Technische Elektrophysik - TU München

Werkstudententätigkeit


Thema: Portierung von Simulationssoftware von Windows auf Linux

Themengebiet:
Molflow+ ist ein am CERN entwickelter Monte-Carlo-Simulator, der mittels Raytracing das Verhalten von Gasteilchen im Ultrahochvakuum berechnet. Damit können Druck, Teilchendichte und –geschwindigkeit sowie Auftreffrate der Gasteilchen an den Wänden einer gegebenen Geometrie simuliert werden.
Das Programm umfasst ein Graphical User Interface, einen Geometrieeditor, Visualisierung der Simulationsergebnisse sowie eine Physics Engine für die Simulation und läuft auf Microsoft Windows.
Molflow+ soll nun zur Berechnung von Kontaminationseffekten benutzt werden.

Aufgabe:
Portierung der Physiksubroutine von Microsoft Windows auf ein Linux-System. Neben der Portierung des Codes der Physiksubroutine auf Linux an sich sind noch Modifikationen der Kommunikation zwischen der Physiksubroutine und dem Hauptprozess (auf Windows) notwendig. Bisher kommunizieren Hauptprozess und Physiksubroutine über ein Memory Mapped File auf Windows.
Für die Kommunikation zwischen Hauptprozess und Physiksubroutine sind nach der Portierung der Physiksubroutine auf Linux folgende Modifikationen vorgesehen:

  • Speichern der für die Physiksubroutine notwendigen Eingabedaten auf Windows in eine Datei.
  • Ein Programm auf Linux, welches die Eingabedaten ausliest und den Simulationsprozess startet sowie Simulationsdaten in eine Datei schreibt.
  • Auslesen der Simulationsdaten durch den Hauptprozess auf Windows

Programmiersprache: C++
Kontakt: Rudolf Schönmann

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

TU München